smc_integration - Framework zur Entwicklung und Integration von Anwendungen
Leistungsfähigkeit
smc_integration dient als Kernsystem für die Entwicklung neuer Anwendungen auf modernen Systemplattformen und als Integrator für vorhandene Lösungen. Es ermöglicht die Einbindung bestehender Software-Systeme auf unterschiedlichen Plattformen, wie etwa Mainframe- oder Midrange-Systemen und unterstützt unterschiedliche Oberflächen, wie Browser-, Java- oder Windows-Clients.
smc_integration besteht aus fertigen Komponenten auf Grundlage von Modellierungs- und Realisierungskonzepten, die für komplexe Anwendungen benötigt werden und bietet somit eine Basis für ein gutes Anwendungs-Design und für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Systementwicklungen. Es stellt eine fertige Infrastruktur zur Verfügung, wodurch Entwicklungszeiten deutlich verkürzt und technische Risiken wesentlich reduziert werden.
smc_integration ist als ein Rahmen zu betrachten, der entsprechend den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens erweitert wird und in den die fachliche Anwendung eingebettet wird. Das Framework ist unabhängig von Produkten, wodurch vorhandene oder gewünschte Standards verwendet werden können.
smc_integration besteht aus kombinierbaren Bausteinen. Zentral ist das Business-Application-Framework (BAF) als Grundlage für den Fachlogik-Server. Daran können unterschiedliche Präsentations-Frameworks oder Client-Fremdsysteme angeflanscht und Leistungen von Fremdsystem-Servern in Anspruch genommen werden.
Anwendungs-Architektur
Dem Framework liegt eine moderne Anwendungs-Architektur zugrunde, die den Anforderungen einer heterogenen Systemlandschaft, nach Innovation und Integration genügt. Sie trennt strikt die verschiedenen Schichten Präsentation, Geschäftslogik, Datenzugriffe und die Einbindung von Fremdsystemen.
Das Zusammenwirken von Präsentation und Fachlogik entspricht dem Model-View-Controller (MVC-) Prinzip und folgt damit einem anerkannten Muster, das eine Dialogverarbeitung prinzipiell aus drei Elementen mit verteilten Aufgaben zusammensetzt.
Damit sind die unterschiedlichsten Presentation Frontends, wie beispielsweise Internet-, Windows-, Java- oder WAP- Clients einfach integrierbar. Alle Frontends nutzen dieselbe Geschäftslogik, wodurch ein hoher Grad an Wiederverwendbarkeit erzielt werden kann.
Auch Web-Services können ohne Bruch der Architektur eingebunden werden, was die Zukunftssicherheit des Konzeptes ebenfalls bestätigt.
Business-Application-Framework (BAF)
Das BAF dient zur Aufnahme der fachlichen Logik, einschließlich der Persistenz (technisch durch Datenbankzugriffe realisiert). Damit lassen sich auf der Basis von Application-Servern (EJB) die Geschäftslogik, die Datenbankzugriffe und die Einbindung von Fremdsystemen modellieren und realisieren. Zugänge zu Fremdsystemen, insbesondere zu Legacy-Systemen und SAP R/3 stehen zur Verfügung.
Eine Auswahl von Lösungen für technische Entwicklungsaufgaben sind:
Transaktionssteuerung
Objekt-Persistenz
Locking - zur Sicherstellung der Datenkonsistenz
connection pooling - zur Steigerung der Performance bei Datenbankzugriffen
Exception Handling - zur durchgängigen und einheitlichen Behandlung von Ausnahmesituationen
Logging - möglich ist das Tracing des Programmablaufs bis auf Methodenebene
So werden in Produktion Performance-Messungen auf Methodenebene möglich. Diese Messungen sind während des laufenden Betriebs zu- und abschaltbar. Sie sind so konzipiert, dass sie die Laufzeiten nur vernachlässigbar beeinflussen.
Damit sind auch Zeitmessungen von einzelnen System-Transaktionen oder Datenzugriffen (Datenbank oder Fremdsystem) möglich. Gezielte Messungen lassen Performanceschwächen aufspüren und Gegenmaßnahmen ergreifen.
Desweiteren kann das System zur Laufzeit überwacht werden, wodurch Ursachen für Systemfehlverhalten aufgedeckt werden können.
Abstrakte Klassen für Datenzugriffe (DAO - Data Access Object)
Einbindung von Host-Systemen
Einbindung von SAP R/3
Testkonzept (JUnit- und Cactus-basiert)
Bestandteil des Business-Application-Framework sind implementierte, fachliche Komponenten:
Berechtigungsprüfung (LDAP konform)
MessageBox - zur Steuerung von Geschäftsabläufen (Workflow)
Sachbearbeiter-Klärfallbearbeitung, -Infrastruktur (u.a. Postkasten für Sachbearbeiter)
Druck-Framework - Drucken auf zentralem Drucker oder aus einem Browser (PDF, HTML, RTF, Text)
Korrespondenzverwaltung (in Arbeit) - Verwaltung aller Ausgangsschreiben (Brief, Fax, eMail,...
Internet-Presentation-Framework (IPF)
Das IPF ist als Presentation-Client einsetzbar. Es realisiert die Präsentations- Logik (Dialogsteuerung und Darstellung) für Internet-Anwendungen. Damit wird die Geschäftslogik durch Browser-Oberflächen und somit durch das Internet verfügbar. Die IT-technische Basis für eBusiness ist damit geschaffen.Für die Nutzung des Internets stellt das IPF eine Grundlage für ein gut strukturiertes Design und eine effiziente Entwicklung von Browser-basierten Dialogen.
Als Basis von IPF dient Struts, ein OpenSource Basis-Framework von Apache. Es deutet sich an, dass Struts sich zum Quasi-Standard entsprechend Apache entwickelt. Das Java Community Process Programm definieren derzeit eine Architektur und ein API, die in Zukunft als Standard zur Erstellung von GUIs für Java Server Anwendungen dienen soll. Es ist absehbar, dass dieser Standard sehr ähnlich zu Struts 1.1 sein wird.
Zur Darstellung wird ein Webbrowser genutzt. Unterstützt werden alle gängigen Typen.
Die benötigten HTML-Seiten werden von einem WebServer und einer JSP- und Servlet- Engine erzeugt. Hier sind beliebige Produkte einsetzbar, beispielsweise von Apache (Tomcat bzw. Catalina) oder BEA.
Zur Flexibilisierung der generierten Seiten sowie zur einfachen Erweiterung und Wartbarkeit der Anwenungsoberfläche wurden Taglibs entwickelt, die z.B. zur Überprüfung und Formatierung von Benutzereingaben oder zum Blättern in Ergebnislisten eingesetzt werden können.
Die komplexe Steuerung der Lebenszeit von Objekten innerhalb eines Sessionkontextes übernimmt ein einsatzfähiger Session Controller.